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26. März 2021 5 26 /03 /März /2021 15:37

Hallo Fan-Gemeinde!

Hab gestern die Druckfahnen und das Cover für mein neues Buch “Mit Haut und Harfe” abgesegnet und zum Druck freigegeben. Nach Ostern wird es mein Verlag, der Geest-Verlag in Vechta, auf den Markt werfen. Danke, lieber Alfred Büngen für die Lektorierung und wunderbare Zusammenarbeit! (Es ist bereits mein viertes Buch in diesem engagierten norddeutschen Verlag und wird hoffentlich nicht mein letztes sein).

 Geest-Verlag, Vechta April 2021. TB 240 S., 12,50 Euro. ISBN: 978-3-86685-836-7

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10. Februar 2021 3 10 /02 /Februar /2021 11:52

Glückwunsch zum 90. Geburtstag an Hans Schuierer

 

Der von der Strauß-CSU meistgehasste Politiker Bayerns war einst Hans Schuierer, ein viertel Jahrhundert lang Landrat von Schwandorf. Der von dem SPD-Politiker tatkräftig unterstützte und letztlich erfolgreiche Widerstand gegen die atomare Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf wurde damals von der Polizei mit Wasserwerfern, Tränengas und Gummiknüppeln beantwortet. Zu seinem 90. Geburtstag in diesen Tagen gratulierte dem einstigen “WAA-Rebellen” auch Bayerns Innenminister Herrmann (CSU). Laut NN dankte er dem streitbaren Sozialdemokraten nun für dessen “vielfältiges Engagement” , charakterisierte ihn als “überzeugungskräftige Integrationsfigur” und lobte seinen “couragierten Einsatz für die Bevölkerung”: “52 Jahre lang haben Sie sich auf Gemeinde-, Landkreis- und Bezirksebene tatkräftig und zielstrebig für Ihre Heimat eingesetzt”.

Heribert Prantl, Kolumnist der Süddeutschen Zeitung, würdigt Schuierer und das Schweigen des bayerischen Ministerpräsidenten Söder in seiner Kolumne “Prantls Blick” vom 7.2.2021 (Zitat-Auszug):

 

Hans Schuierer, der Wackere von Wackersdorf


Die WAA Wackersdorf war das politisch umstrittenste Bauprojekt der 1980er Jahre in der Bundesrepublik, das Vorzeigeprojekt der CSU (dreißig Jahre später war dann die Autobahnmaut für Ausländer so ein Vorzeigeprojekt). Die WAA war Symbol für die Atompolitik der Bayerischen Staatsregierung. Wackersdorf zu verhindern, war ein Erfolg der kleinen Leute, die sich auflehnten, als die CSU ihre Heimat zur strahlenden Heimat machen wollte. Hans Schuierer, der Landrat von der SPD, war die Speerspitze der kleinen Leute. Er war das Gesicht des Widerstands, er war der Gegner des damaligen CSU-Chefs und Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, der den Leuten weismachen wollte, so eine atomare Wiederaufarbeitungsanlage sei "nicht gefährlicher als eine Fahrradspeichen-Fabrik".

Bis 1996, ein Vierteljahrhundert lang, blieb Schuierer im Amt - er war ein Kümmerer, immer wiedergewählt mit fantastischen Wahlergebnissen (...)


Souveräne Landesväterlichkeit?


So einer hat einen Verdienstorden verdient. Und es stünde einem CSU-Ministerpräsidenten gut an, so einem Mann seinen Respekt zu zeigen. Aber Markus Söder war es, der schon vor zwei Jahren dem alten Landrat den Respekt verweigerte. Als damals Hans Schuierer bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises an den Dokumentarfilm "Wackersdorf" zur Ehrung auf die Bühne trat, standen die Gäste auf und applaudierten - nur der Gastgeber, Ministerpräsident Markus Söder, applaudierte nicht. Souveräne Landesväterlichkeit sieht anders aus. Einen Glückwunsch zum neunzigsten Geburtstag an Hans Schuierer …

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13. Januar 2021 3 13 /01 /Januar /2021 11:02

Fundsache: Der Wille zur Zukunft

 

Dietrich Bonhoeffer schrieb über Gesundheit und Optimismus diese Sätze:

"Optimismus ist  bei den Klugen verpönt. Es ist klüger, pessimistisch zu sein:

Vergessen sind die Enttäuschungen und man steht vor den Menschen nicht

blamiert da. Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegen-

wärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung,

wo andere resignieren, eine Kraft, den Kopf  hochzuhalten, wenn alles fehl-

zuschlagen scheint, eine Kraft, Rückschläge zu ertragen,  eine  Kraft, die

die Zukunft niemals dem Gegner lässt, sondern sie für sich in Anspruch

nimmt. Es  gibt gewiss auch einen dummen, feigen Optimismus, der verpönt

werden muss. Aber den Optimismus als Wille zur Zukunft soll niemand ver-

ächtlich machen, auch wenn er hundertmal irrt.

Er ist die Gesundheit des Lebens."

(Quelle: zitiert nach "Prantls Blick" v. 10.01.2021)

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27. Dezember 2020 7 27 /12 /Dezember /2020 20:32

 

Zum Jahreswechsel 2020 ein Gedicht von Mascha Kaléko. Es ist wohl in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden, als die jüdische Lyrikerin vor den Nazis nach USA flüchten musste. Passt auch (als Mahnung und Trost) in unsere Corona-Zeiten mit ihren Kontakt-, Flanier- und Kaufrausch-Einschränkungen - mit guten Wünschen für ein einsichtsvolles, seuchenbefreites und besseres 2021!

 

Window Shopping

 

Brillantgeglitzer für die Hand der Lady,

Parfums, zehn Dollar aufwärts, für die gnädige Frau.

Ein handgesticktes Samtwams für den Spitz,

Und Marmor für den – hm – Toilettensitz…

Aus Gold gewebte Tingeltangel-Schuh

Im Funkelfenster der Fifth Avenue

Und Tanzgewänder, zart, gleich einem Hauche…

- Wenn ich mir schweigend diesen Prunk betrachte,

Dann denk’ ich mir, was Sokrates einst dachte:

>WIE VIELES GIBT ES DOCH,

WAS ICH NICHT BRAUCHE!<

NB1: Auch für die Einkaufswut im Internet

wär nützlich so’n Enthaltsamkeits-Dekret -

meint Manfred, der ansonsten un-asketische Poet

 

NB2: Das Fest der unschuldigen Kinder
“Am 28. Dezember begeht die Kirche seit vielen Jahrhunderten das "Fest der unschuldigen Kinder". Es erinnert an den Tag, an dem laut Bibel König Herodes die Kinder von Bethlehem töten ließ...
Die unschuldigen Kinder leben heute in den Flüchtlingslagern. Das wirkliche Weihnachten ist in unseren Zeiten dann, wenn sie gerettet werden; wenn "Der Retter" wirklich kommt - und er nicht nur im Weihnachtslied besungen wird.”

Heribert Prantl, aus: <prantls-blick@newsletter.sueddeutsche.de> vom 27.12.2020)

 

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3. Dezember 2020 4 03 /12 /Dezember /2020 15:39

Offener Brief zur erneuten Schließung der Bibliotheken in Bayern an den Ministerpräsidenten Dr. Söder und den Staatsminister Sibler

Pressemitteilung, Darmstadt, 30. November 2020

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Söder,

sehr geehrter Herr Staatsminister Sibler,

mit großer Besorgnis und Unverständnis hat das deutsche PEN-Zentrum die Anordnung der Bayerischen Staatsregierung vom 26. November 2020 zur Schließung aller Bibliotheken (ausgenommen der Hochschulbibliotheken) und Archive im Freistaat zur Kenntnis genommen.

Bibliotheken stellen einen unverzichtbaren Zugang zu Wissen und Bildung dar, gerade auch für diejenigen, die sich die Bücher, die sie gerne lesen möchten, nicht kaufen können. Zudem sind nicht nur Schüler, sondern auch Journalistinnen, Wissenschaftler und Schriftstellerinnen beim Schreiben von Facharbeiten, Publikationen, Sachbüchern und Belletristik auf Archive sowie auf Sekundärliteratur angewiesen, die nur in Bibliotheken vorhanden ist.

Wie kann es sein, dass Bayern im Rahmen der Corona-Maßnahmen als einziges Bundesland seine Stadt- und Gemeindebibliotheken schließen will, obwohl im Artikel 3 der Bayerischen Verfassung eindeutig geschrieben steht, „Bayern ist ein Kulturstaat“? Warum werden Bibliotheken trotz überzeugender Hygienekonzepte geschlossen, während Sexshops und Dekorationsgeschäfte weiter ihre Produkte verkaufen dürfen? Das zeigt schmerzlich, dass die Bedeutung von Kultur und Bildung von der Bayerischen Staatsregierung als nachrangig angesehen wird.

Bibliotheken sind bislang nicht als Hotspots für die Verbreitung des Virus bekannt geworden. Im Gegenteil, Bibliotheken können sogar helfen, die Covid-19-Pandemie einzudämmen: Jeder, der sich in der Stadtbibliothek einen Stapel Bücher ausleiht und sich damit in die eigene Wohnung zurückzieht, trägt geradezu mustergültig dazu bei, dass sich das Corona-Virus nicht weiterverbreitet.

Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf, ihren Beschluss bezüglich der Schließung aller Bibliotheken und Archive umgehend rückgängig zu machen. Der Zugang zu und die Nutzung von Bibliotheken sollte in einer freiheitlichen Demokratie unter keinen Umständen eingeschränkt werden. Sehr geehrte Herren, bitte setzen Sie ein Zeichen für den Stellenwert der Kultur in Bayern. Sie ist es, die eine Gesellschaft in schweren Zeiten zusammenhält!

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Nestmeyer

PEN-Vizepräsident

 

 

 

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17. September 2020 4 17 /09 /September /2020 22:43

Zehn Thesen zu den Corona-Demonstrationen

  1. Ich bin gegen Corona!
  2. Dem Virus ist es aber völlig schnurz, wenn es geleugnet, verharmlost oder dagegen rebelliert wird. Es tötet weltweit – und es scheidet die Geister.
  3. Ich lass mir auch nicht gern meine Freiheitsrechte von profilierungssüchtigen Machtstrategen beschneiden.
  4. Wenn es zum Schutz meiner Mitmenschen nötig ist, beschränke ich meine Freiheit eigenverantwortlich.
  5. Masken tragen und körperlichen Abstand halten sind für mich kein Zeichen der Abgrenzung sondern der Solidarität.
  6. Ich halte Demonstrationen der aktiven Zivilgesellschaft für ein wesentliches Freiheitsrecht, z.B. für soziale Gerechtigkeit, gegen Krieg, Rassismus und Faschismus,  für eine klimaneutrale Zukunft unseres Planeten.
  7. Im Zweifelsfall ist Leben schützen wichtiger als demonstrieren. Es gibt andere wirkungsvolle Kritik- und Protest-Möglichkeiten.
  8. Wenn Menschenfeinde und Rückwärtsdenker zu Demonstrationen für die Freiheit aufrufen, meinen sie eher Egoismus und gesellschaftliche Demontage.
  9. Ich bin nicht so blöd, mich vor deren Propaganda-Karren spannen zu lassen. Auch wenn ihre Parolen ähnlich klingen - ihre Motive sind nicht meine.
  10. Seit an Seit mit alten und neuen Nazis: Niemals!
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27. Juli 2020 1 27 /07 /Juli /2020 15:19

Oberes Nervia-Tal (Alta Val Nervia)

Musik-Festival in der wunderschönen Region Ligurien, Italien - Leider musste aus Corona-Gründen auch dieses dänisch-italienische Festival, das dieser Tage zum 9. Mal stattfinden sollte, um ein Jahr auf den Juli 2021 verschoben werden. Es waren wieder excellente Musiker angesagt, die alle auch im nächsten Jahr dabei sein wollen.

 

http://altavalnervia.com/wp/wp-content/uploads/2014/07/Castelvittorio-Rene-624x468.jpg

 

Willkommen zum IX. Festival

des Alta Val Nervia

vom 22. bis 25. Juli 2021

 

Zum neunten Mal bietet das kleine Dorf Castelvittorio im Val Nervia in Ligurien eine Reihe klassischer Konzerte und eine großartige Band.

Die Konzerte sind das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Italien.

Es ist uns eine große Freude, die Künstler vorzustellen, die im nächsten Sommer 2021 teilnehmen werden: Alle Eintritte sind frei und wir laden Sie nur zu Spenden ein.

Begegnen Sie 2021 den folgenden Künstlern:
 

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CLAUDIO JACOMUCCI , Akkordeon. Ein Weltstar kommt nach Castelvittorio. Claudio Jacomucci hatte zahlreiche internationale Auftritte. Er hat mit dem Orchester des Teatro alla Scala gespielt und Konzerte in Amsterdam, Paris, Berlin, Helsinki, aber auch in den USA, China, Mexiko, Russland usw. gegeben. Er hält auch Meisterkurse in der ganzen Welt ab und ist ein hoch angesehenes Jurymitglied bei internationalen Akkordeonwettbewerben.

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BJARKE MOGENSEN , Akkordeon. Mit 13 Jahren debütierte er als Solist in einer deutschen Fernsehsendung mit den Münchner Symphonikern vor Millionen von Zuschauern. Seitdem hat ihn die Suche nach neuen Klängen und Ausdrucksformen auf musikalische Wege geführt, auf die sich bisher nur wenige andere Musiker als Solist gewagt haben. In der Welt der klassischen Musik ist Bjarke Morgensen sehr gefragt.

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ELSEBETH WESTENHOLZ , Klavier. Sie hat einige der größten Auszeichnungen erhalten, die ein dänischer Künstler erhalten kann, und ist eine äußerst erfahrene und berühmte Pianistin in Dänemark und im Ausland. Sie hat eine Vielzahl von Schallplatten aufgenommen, darunter alle Beethoven-Klavierkonzerte mit dem Collegium Musicum, mehrere Mozart-Konzerte für Klavier, alle Werke für Klavier und Orgel von Carl Nielsen sowie zahlreiche Kammermusikwerke.

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KIM BAK DINITZEN , Cello. Er ist Mitglied des Chamber Orchestra of Europe und Solocellist des Royal Danish Orchestra. Er debütierte 1986 und gewann Preise bei zahlreichen internationalen Cellowettbewerben. Er spielte als Solist und Kammermusiker in weiten Teilen Europas, den USA, Südamerika und Japan, war Solist bei allen dänischen Sinfonieorchestern und wurde bei Wettbewerben in New York, Washington und Florenz ausgezeichnet.

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GABRIELLA PACE , Sopran. Die preisgekrönte brasilianische Sopranistin Gabriella Pace hat sich als eine der gefragtesten Sängerinnen Südamerikas etabliert. Sie wurde zweimal mit dem Carlos Gomes Award als beste Sängerin ausgezeichnet, zuletzt 2010 für ihren Auftritt in Villa-Lobos / A MENINA DAS NUVENS. Gabriella hat auch mit einer Reihe von angesehenen Dirigenten wie Lorin Maazel, Isaac Karabtchevsky, John Neschling, Rodolfo Fischer und Roberto Minczuk gespielt.

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KIRSTINE SCHNEIDER, Geige. Die preisgekrönte dänische Geigerin Kirstine Schneider hat eine vielseitige Karriere sowohl als Solistin (Auftritte bei den Kopenhagener Phil, mit den Breslauer Philharmonikern und dem Aarhus Symphony Orchestra) als auch als Kammer- und Orchester-Musikerin auf der ganzen Welt. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den P2 2017 Talent Award, den Sonent Talent Prize, den Copenhagen Phil Talent Prize und den Harby Foundation Grant.

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ELISABETH HOLMEGAARD ​​NIELSEN, Klavier. Eine der vielversprechendsten jungen dänischen Pianistinnen ihrer Generation, deren Auftritte sich durch musikalische Intelligenz und tugendhafte Technik auszeichnen. Sie wurde von der dänischen Nationalen Kunststiftung "The Young Artistic Elite 2020" genannt, erhielt den Sonning Talent Award und die Roman Queen Ingrid Foundation.

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VALENTINA REBAUDO, Klarinette. Professionelle Klarinettistin mit Wohnsitz in der Schweiz, Professorin am Konservatorium Lausanne. Valentina ist seit ihrem elften Lebensjahr Mitglied der Monte-Carlo-Solisten und wurde bereits von zahlreichen Orchestern als Solistin eingeladen, darunter vom Sanremo Symphony Orchestra und mehreren Kammerorchestern an der französischen Riviera. Sie arbeitet außerdem regelmäßig mit dem Lausanner Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester und den Monte-Carlo-Solisten zusammen und ist Mitglied des Lausanner Sinfonieorchesters.

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Die "Oliver River Gess Band" wurde 1990 im Piemont gegründet und gehört zu den ältesten italienischen Bands, die New Orleans und Duke Ellington Jazz spielen. Sie haben an Big-Band-Arrangements gearbeitet, treten mit viel Charme und Enthusiasmus auf und haben an vielen der wichtigsten europäischen Jazzfestivals teilgenommen. Es ist schwer still zu sitzen und zuzuhören - deshalb laden wir Sie ein, am Samstagabend auf der Piazza zu tanzen.

Das Programm wird ständig aktualisiert.

      http://altavalnervia.com/wp/wp-content/uploads/2014/07/170728_Festival-Alta-Val-Nervia_2017_plmoro_0027-150x150.jpg  http://altavalnervia.com/wp/wp-content/uploads/2014/07/IMG_8353-150x150.jpg Kirche Santa Caterina, Castelvittorio

        

Der Verein "Freunde der Musik und Aromen des Alta Val Nervia" in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Castelvittorio und Pigna freut sich, die Organisation der 9. Ausgabe des FESTIVAL DELL'ALTA VAL NERVIA bekannt zu geben.

Diese Veranstaltung sollte ursprünglich vom 23. bis 26. Juli 2020 in den alten Dörfern Castelvittorio und Pigna stattfinden und musste um ein Jahr verschoben werden. Auch 2021 wird es im historischen Zentrum von Castelvittorio wieder einen "Markt" mit lokalen gastronomischen Spitzenleistungen geben, auf dem die Besucher Produkte des Alta Val Nervia entdecken und probieren können (wie natives Olivenöl extra, weiße Pigna-Bohnen, Turtun  usw).

Die Teilnahme am Festival und an den Musikkonzerten ist kostenlos, aber jede Unterstützung durch kostenlose Angebote oder durch die Mitgliedschaft in der "Vereinigung der Freunde der Musik und Aromen der Alta Val Nervia" ist mehr als willkommen.

VORSITZENDE Pia Scharling   info@altavalnervia.com.

 

 

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3. Juli 2020 5 03 /07 /Juli /2020 11:56

Hallo Freunde!

Für die nächsten Wochen gehe ich in Klausur, um literarische Arbeiten abzuschließen. Ich werde deshalb für einige Zeit nur eingeschränkt online präsent und erreichbar sein. Bis denn, Ciao!

PS! Ein Mönch werd ich deshalb nicht. Aber als letzter Fleischfresser in meiner Familie, der bisher ungern auf sein Schinkenbrot verzichtet hat,  bin ich in mich gegangen und habe beschlossen, versuchsweise ein Teilzeit-Vegetarier zu werden. Auf unserem Esstisch steht jetzt ein kleines Schildchen mit meiner Selbstverpflichtung (die auch mein persönlicher Beitrag zur Einschränkung der Klima-Erhitzung sein soll):

Montag – Mittwoch - Freitag

Kein Fleisch

Kein Alkohol

Keine Schokolade

(Friday for Fish)

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4. April 2020 6 04 /04 /April /2020 11:30

MS: Grüß Gott, Majestät, Sie haben Ihre Viren-Armee auf einen globalen Feldzug geschickt. Sind Sie wirklich so gefährlich, dass Ihretwegen ein weltweiter Ausnahmezustand verhängt werden musste?

Sars II. Meine territorialen Eroberungen und die steigenden Verlustzahlen zeigen doch meine Macht, oder?

MS: Ein deutscher Medizinmann, Dr. Wodarg, bezweifelt Ihre Gefährlichkeit, hält sie für eine Erfindung profilierungssüchtiger Wissenschaftler.

Sars II. Dieser arge Fachidiot sollte wegen ansteckender Dummheit mit schalldichtem Mundschutz wordkarg gestellt werden.

MS: Manche finden es verdächtig, dass Ihr Aufmarschgebiet in China lag.

Sars II. Bevölkerungsdichte und weltweite Vernetzung in Verbindung mit der Ignoranz der autoritären Führung boten dort beste Aufmarsch-Voraussetzungen.

MS: Also kein biologischer Handelskrieg der amerikanischen Trumpokratie?

Sars II. Dieser großmäulige Präsidenten-Darsteller wird sich noch wundern, was meine Virus-Armee mit seinem Land macht.

MS: Auch Brasiliens Präsident Bolsonaro nimmt Ihre Invasion nicht so ganz ernst.

Sars II. Diesen skrupellosen Umweltverbrecher wird sein eigenes Volk mit höllischem Töpfeklappern zum Teufel jagen.

MS: Wie war es Ihnen überhaupt möglich, sich so rasant über den ganzen Globus zu verbreiten?

Sars II. Globalisierung, Wachstumswahn und die Konzentration von Menschen und Märkten in den Metropolen haben es mir leicht gemacht.

MS: Jetzt wird heftig über Ihre Verursacher und Unterstützer spekuliert. Manche meinen, es handle sich um eine gewollte biologische Kriegführung.

Sars II. Klar – ich habe meine himmlischen Heerscharen, die Fledermäuse, ausgesandt, um die Menschen für ihren wahnwitzigen Fleischkonsum, diesen Massenmord an meinen tierischen Brüdern und Schwestern, zu bestrafen.

MS: Die Corona-Pandemie ist also so etwas wie ein globaler Rachefeldzug?

Sars II. Rache ist eine menschliche Kategorie. Dem tierischen Weltreich und mir als seinem gekrönten Oberhaupt geht es darum, die Menschen zur Besinnung zu bringen, ihr desaströses Verhalten zu ändern und damit nicht nur das tierische, sondern auch das Überleben der Menschheit zu ermöglichen.

MS: Sie fühlen sich als Retter der Menschheit und des Globus?

Sars II. Das Innehalten, der weltweite Stillstand in der allgemeinen Zeit-ist-Geld-Hektik, sollten sich positiv auf das menschliche Miteinander auswirken und der Globalisierung eine Perspektive der Vernunft eröffnen.

MS: In Ungarn nutzt Orban Ihren Viren-Vormarsch zu einem Ermächtigungsgesetz. Wie beurteilen Sie die unterschiedlichen Abwehr-Strategien der Regierenden?

Sars II. Die mehr oder weniger starken Eingriffe in bürgerliche Freiheitsrechte zeigen ganz ähnliche Ergebnisse. Sie zeigen aber auch den unterschiedlichen Zustand der politischen Kultur. Ich finde es interessant, ob mehr auf die Mündigkeit und Vernunft der Bürger vertraut oder nach dem starken Führer gerufen wird. Europa hat seine Werte nicht erst seit Orban verraten.

MS: Markus Söder behauptet, mit seinem rigorosen Alleingang in Bayern italienische Verhältnisse verhindert zu haben.

Sars II. Auch dieser gerissene Macht-Politiker kocht sein autoritäres Süppchen mit Virenbeilage. Und wird prompt zum zweitbeliebtesten Politiker hinter Merkel. Armes Deutschland!

MS: Uno-Generalsekretär Guterres fordert einen globalen Waffenstillstand während Ihres Viren-Vormarsches.

Sars II. Sehr vernünftig – nicht nur während des Corona-Siegeszugs. Doch leider hört kaum einer auf ihn, wenn er nicht durch seine Schwächung dazu gezwungen ist.

MS: Letze Frage: Werden Sie irgendwann Ihren Feldzug beenden und zum Rückzug Ihrer unheimlichen Truppen blasen?

Sars II. Das hängt ganz vom Sieg der Vernunft und einem neuen globalen Miteinander der Menschen ab.

MS: Majestät, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!

 

Nach dem Gespräch versorgte sich unser Hofberichterstatter schleunigst mit einer höchstselbst handgenähten  Schutzmaske (siehe Abbildung) und verfasste die folgende Huldigungsarie:

Corona-Hymne

Alle Viren sind schon da,

Alle Viren, alle:

Nach Schweinepest und Rinderwahn,

Vogelgrippe, Ebola,

Lockt das zweite Corona

Uns in seine Falle

 

Was es über uns versprüht,

Geht uns auf die Lunge!

Ach wir wollen folgsam sein,

Waschen unsre Händchen fein,

Sperren uns im Häuschen ein,

Alte wie auch Junge

 

Wie wir alle emsig sind,

Flink und bang uns regen!

Welch ein Bibbern, Distanziern,

Isolieren, Infiziern:

Virus wird doch einmarschiern:

Stillstand allerwegen!

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6. Februar 2020 4 06 /02 /Februar /2020 12:17

Der fünfprozentige Ministerpräsident 

von Nazi-Höckes Gnaden

sagt ohne Scham: Ich bin so frei -

was kümmert mich der Schaden!

Was schert die braune Tücke mich,

was dieser tiefe Riss!

Schaudernd wenden Demokraten sich

und fordern laut: KATHARSIS !

 

Und hier die Stellungnahme des Verbands deutscher Schriftstellerinnen

und Schriftsteller (VS) zu den Thüringer Tücken:

 

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