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Literarisch-politische Anmerkungen zum Zeitgeschehen. Poetisches und Kritisches. Romantik und Rebellion. Über mich und meine Sicht der Dinge. Neues aus meiner Schreibwerkstatt. Liebe, Leben, Literatur.

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Meistersinger-Brief für Thomas Michael Brons

 

E I N L A D U N G

 

"Ausschau nach freundlicheren Welten"

 

Verleihung des Nürnberger „Meistersinger-Briefs“ an Thomas Michael Brons.

 

Aus Anlass seines 70. Geburtstags lesen Autoren und Freunde aus seinem Werk.

Mitwirkende u.a.: Erich Ude, Edith Nikolajsen, Arno Schlick, Nadu Schmidt, Dagmar Stein, Monika Rohr, Ralf Rühe und Manfred Koch.

Musikalischer Rahmen: Ute Rüppel.

Laudatio: Manfred Schwab *)

 

Donnerstag, 28. 11. 2013, 19.00 Uhr

im KUNO, Wurzelbauerstraße 29

Eintritt frei.

 

*)   Ich lese am gleichen Tag um 14 Uhr auch in der Nürnberger Mittagslesung "Gäste & Buch" in der KulturWirtschaft im KKQ, Königstr.93, aus meinem Buch "GeisterFahrer".


Thomas Brons, der „Weltverbesserer und Streiter gegen Engherzigkeit und Opportunismus“ („Nürnberger Nachrichten“) wurde am 11. November 1943 in Nürnberg geboren. Er hat Romanistik, Lateinamerikanistik und Literaturwissenschaften studiert. Promotion zum Dr. phil. 1971 in München mit einer Arbeit über die Antipoesie des chilenischen Lyrikers Nicanor Parra. In vier Kontinenten arbeitete Brons u.a. als Freiwilligenhelfer, Taxifahrer, Museumspädagoge, Mitarbeiter des Goethe-Instituts und Hochschullehrer. 1972/74 lehrte er an der Universität von Santiago de Chile und geriet dort nach dem Militärputsch in die Folterkeller des Pinochet-Regimes. Diese traumatischen Erlebnisse, an deren Folgen er bis heute leidet, hat er (neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Sachbüchern und Übersetzungen aus dem Spanischen, u.a. über die Literatur-Nobelpreisträger Octavio Paz und Pablo Neruda) in einer fortlaufenden Buchreihe mit biografischen, literarischen, philosophischen und zeitgeschichtlich-sozialkritischen Notaten verarbeitet: „Aus dem Tagebuch eines Spätheimkehrers“ (1975), „Ätsch, ich habe gelebt“ (1983), „Aus Logbüchern des Narrenschiffs“ (1988), „Taxi Tage Buch“ (1993), „Stimmen aus dem Off“ (1999) und zuletzt „Xenos – der Fremde (2007). Es sind literarische Arbeitsjournale voll Wut und Witz, Sarkasmus und Zärtlichkeit, für die er eine ganz eigene literarische Mischform entwickelt hat. Texte „voller Chaotik und Präzision“, so Hermann Glaser, für Leser, die wie Brons "nach freundlicheren Welten Ausschau halten." 

 

Die bisherigen Preisträger sind Kurt Karl Doberer (1992), Wolf Klaussner (1997), Walter Zahorka (2003) und Manfred Schwab (2007).

 

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