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Literarisch-politische Anmerkungen zum Zeitgeschehen. Poetisches und Kritisches. Romantik und Rebellion. Über mich und meine Sicht der Dinge. Neues aus meiner Schreibwerkstatt. Liebe, Leben, Literatur.

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Etwas über den Zeichner des "Glücksritter Wigalois"

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33 Isidre MonesIsidre Monés, ein spanischer Comic-Künstler.

Isidre Monés, der zur Zeit in seinem Atelier in Barcelona die rund 6oo Bilder für den Wigalois-Comicband zeichnet, wurde 1947 in der katalanischen Metropole geboren. Er hat für amerikanische, englische, französische und spanische Magazine, Verlage und Agenturen gearbeitet. In Deutschland erschienen von ihm unter anderem 14 Bände mit Bibelgeschichten für Kinder. Er illustrierte Jugend-Sachbücher der Besserwisser-Reihe, Ravensburger-, Xenos- und Planeta-Produktionen, Bücher u.a. von Petra Klose, Antje Bones und Mathias Metzger.

Über sich selbst erzählt Isidre:

“Ich lebe mit meiner Frau Marta (die in ihrer Freizeit gern an wunderschönen Pastellzeichnungen arbeitet), zwei Katzen und einer bejahrten Hündin am Fuß des heiligen Berges Montserrat. Der Legende nach gilt dieser schroffe Gebirgsrücken im südlichen Katalonien als Wiege des Heiligen Gral – ob man will oder nicht, so was prägt dann wohl!

Seit gut 45 Jahren zeichne und male ich ohne Unterlass so ziemlich alles was man sich nur vorstellen kann. Als Kind faszinierten mich vor allem Tiere und Eisenbahnen.. und die pinselte ich auch am allerliebsten… mit den Jahren aber erwies es sich dann doch als zweckmäßig (und unterhaltsamer), mich zu einem Allrounder zu entwickeln und einfach zu zeichnen, was immer mir vor die Feder und auf den Tisch kam.

Ich zeichnete für Werbung und Erziehungskampagnen, illustrierte Kinder- und Jugendbücher, entwickelte Puzzles, Spiele, Platten-, CD- und DVD-Cover, stellte Gemälde aus … und zeichnete natürlich auch, was uns hier vor allem beschäftigt: Comics.

Als Kind war ich kein Freund der bunten Bilder, Superhelden ödeten mich an. Erst in den späten siebziger Jahren, als ich die großen italienischen und argentinischen Autoren wie Bataglia, Toppi und Brescia und kurz darauf die französischen ‘jungen Wilden’ entdeckte, begann ich, mich intensiver für diese Erzählform zu interessieren. Ein paar Comic-Seiten, aus dem Zusammenhang gerissen, sie mögen keine Kunst sein, aber sie können uns beunruhigen, bewegen, nachdenklich machen, unsere Fantasie anregen, uns erschrecken, Geheimnisse offenbaren. Es sind nur Zeichnungen - aber ich liebe sie seitdem.

Es war eine gute Zeit, ich hatte Glück… und ehe ich mich's versah, veröffentlichte ich erste eigene Comics in den damals populären US-amerikanischen Magazinen des legendären Warren-Verlags. Die letzten Jahre widmete ich mich vor allen Dingen wieder der Illustration von Kinder- und Jugendbüchern für verschiedene deutsche und skandinavische Verlage.

Vor einiger Zeit erwähnte ich gegenüber Christof Ruoss - dem Kollegen, Freund und zeitweiligen Arbeitgeber vom Kreativ-Studio COMICON - meinen lang gehegten Traum, mich einmal mit Zeit und Muse einem umfangreichen Buch- oder Comicprojekt um mittelalterliche Legenden widmen zu können. Vage Bilder von nordischen Sagenwelten, Orks, Elfen und arthurischen Helden schwebten mir vor…

Die fantastische Überlieferung um den Artusritters Wigalois lässt diesen Traum für mich nun in Erfüllung gehen. Eine Erzählung von beeindruckender Bildgewalt, voll überbordender Fantasie und Kuriosität, mit einem ausgeprägten Hang zur Beschreibung düsterer Zwischenwelten. Kurz: ein Projekt, bei dem ich riesigen Spaß habe (was könnte man sich Schöneres wünschen?). und dabei hoffe, mit meiner Arbeit der literarischen Grundlage gerecht zu werden.” 

Isidre Monés

 

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Ever since childhood, I have grown a special love for these cartoon artists who are so instantaneous with their works. Even though their creations aren’t so spectacular as that of the great artists, but they are simple and so beautiful.
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